Informationen zum neuartigen Coronavirus

Im Dezember 2019 traten erstmals in China (Großstadt Wuhan) Atemwegserkrankungen auf, die durch ein bislang nicht bekanntes Virus (2019-CoV) ausgelöst wurden. Die internationalen und deutschen Gesundheitsbehörden überwachen derzeit intensiv die Ausbreitung und den Verlauf der Erkrankungen.

Bis jetzt treten die meisten Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus 2019-nCoV in China, insbesondere in der Großstadt Wuhan und der Provinz Hubei auf. Wenige Einzelfälle gibt es bislang in anderen Ländern, auch in Deutschland. Das Auftreten weiterer Erkrankungen in Deutschland ist möglich. Zur Vermeidung einer Weiterverbreitung sind die Erkennung und Isolierung von Erkrankten sowie die Einhaltung von Hygienemaßnahmen sehr wichtig.

Zur Erkrankung

Bei der Erkrankung handelt sich um eine von Mensch-zu-Mensch übertragene Atemwegserkrankung, die meistens milde mit Erkältungszeichen verläuft. Schwere Krankheitsverläufe, zum Teil mit tödlichem Ausgang, werden seltener berichtet.

Man geht von einer Inkubationszeit (Zeit zwischen dem Kontakt/der Ansteckung und dem Auftreten der Krankheitssymptome) von bis zu 14 Tagen aus. In dieser Inkubationszeit scheint die angesteckte Person bereits selbst ansteckend zu sein. Der Übertragungsweg läuft über die Luft (Tröpfcheninfektion) und als Schmierinfektion (über die Hände).

Hygienemaßnahmen zum Schutz

Zum Schutz vor einer Ansteckung sind Hygienemaßnahmen, die auch zur Vermeidung anderer Atemwegsinfektion (auch der Grippe) sinnvoll sind, wichtig. Falls möglich, sollte zu anderen Personen ein Abstand von ein bis anderthalb Metern eingehalten werden, Händeschütteln vermieden werden sowie auf eine sorgfältige persönliche Händehygiene und Husten- und Nies-Etikette geachtet werden.

Teilreisewarnung

Seit dem 28.01.2020 besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes in Deutschland für Reisen in die Region Hubei in China. Darüber hinaus wird empfohlen, nicht notwendige Reisen in andere Landesteile Chinas möglichst zu verschieben.

Die ausführlichen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes finden Sie hier:

Reiserückkehrer aus China

Personen, die von einer Reise aus China zurückkehren, sollen unbedingt Folgendes beachten:

Nach einem Aufenthalt im Großraum Wuhan (Provinz Hubei) oder nach einem Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person sollen die Studierenden und die Beschäftigten für 14 Tage der Ruhr-Universität fern bleiben. Auch andere Kontakte im persönlichen Bereich sollten so gering wie möglich gehalten werden. Hiervon betroffene Beschäftigte der Ruhr-Unversität sollen telefonisch oder per Mail Kontakt mit Ihren Vorgesetzten aufnehmen, um abzustimmen, ob und wie (z.B. im Homeoffice) gearbeitet werden kann. Betroffene Studierende werden gebeten, mit dem Studierenden-Dekanat ihrer Fakultät Kontakt aufzunehmen.

Sollten innerhalb von 14 Tagen Krankheitssymptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden auftreten, sollte von zuhause aus telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder einem anderen Allgemeinmediziner aufgenommen werden, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Keinesfalls sollte direkt eine Arztpraxis oder eine Krankenhausambulanz ohne vorherigen Telefonkontakt aufgesucht werden, da dadurch möglicherweise andere Personen angesteckt werden könnten. Bei schweren Krankheitssymptomen muss der Rettungsdienst über die Notfall-Telefonnummer 112 angerufen werden. Auf den möglichen Kontakt mit dem neuartigen Coronavirus sowie die vorliegenden gesundheitlichen Beschwerden ist hinzuweisen.

Informationen zum Thema (regelmäßig aktualisiert)

Weitere regelmäßig aktualisierte Informationen zum Thema sind auf folgenden Internetseiten veröffentlicht:

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