Beratung und Informationen für Studieninteressierte und Studierende mit Beeinträchtigungen

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Die Aufnahme eines Studiums bringt für Jeden viele Fragen mit sich. Habe ich das für mich richtige Studienfach gewählt? Wie kann ich meinen Studienalltag erfolgreich organisieren? Wie kann ich mein Studium finanzieren und wo kann ich wohnen?

Behinderte und chronisch kranke Studierende haben darüber hinaus häufig noch weitere, ganz individuelle Anliegen, welche in Zusammenhang mit ihren dauerhaften Beeinträchtigungen stehen. Für diesen spezifischen Beratungsbedarf steht Ihnen das Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter (BZI) als eines der zahlreichen Angebote des Akademischen Förderungswerkes (Akafö) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zur Seite.

Einen Überblick über das weitreichende Angebot erhalten Sie auf der Seite des Akafö.

Zum BZI

Weitere Services der RUB

IT-gestützte Angebote für behinderte Studierende (IT.Services der RUB)

Technische Vorkehrungen der IT.Services umfassen u.a. höhenverstellbare Tische, Vergrößerungskameras, verschiedene Eingabesysteme. Bei Bedarf wird der Arbeitsplatz auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst.

Eine weitere Unterstützung ist die digitale Aufarbeitung von Studienmaterialien. Die Digitalisierung erfolgt mittels Texterkennung und beinhaltet eine bedarfsgerechte Umwandlung und individuelle Anpassung. Ergänzend verfügen das Beratungszentrum zur Inklusion und die IT.Services über einen Hilfsmittelpool, über den Sie Hilfsmittel ausleihen können. Individuelle, fachgerechte Einweisungen finden nach vorheriger Terminabsprache mit einem Mitglied der IT.Services statt.

Service für behinderte Kundinnen und Kunden der Universitätsbibliothek (UB)

Die UB unterstützt behinderte Studierende mit einem besonderen Service. Dieser reicht von einer allgemeinen Hilfestellung bei der Katalogrecherche und bei Fernleihbestellungen, bis hin zu einem Bringdienst für schwer zugängliche Bücher in der UB, aber auch aus Fachbibliotheken auf dem Campus. Außerdem befinden sich auf Ebene 0 und auf Ebene 2/ Bereich 2 barrierefreie Computerarbeitsplätze mit elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen. Kopfhörer zur Nutzung der Sprachausgabesoftware JAWS erhalten Sie auf Nachfrage an der Servicetheke im Erdgeschoss. Die Arbeitsplätze sind mit entsprechenden Lampen, Tastaturen und Software ausgestattet.

Umsetzungsdienste und SehKOn (Sehgeschädigtengerechter Katalog Online)

Eine professionelle Umsetzung von Studienliteratur ist zeitaufwändig. Daher kooperiert die UB der RUB mit der UB in Dortmund. Sehbehinderte und blinde Studierende der RUB können, je nach freier Kapazität, den dortigen Umsetzungsdienst in Anspruch nehmen. Die Bestände wissenschaftlicher Hörbücher werden außerdem an die SehKOn-Datenbank der Universitätsbibliothek Dortmund gemeldet.

Über diese Datenbank können auch Bestände anderer Bibliotheken ermittelt und bestellt werden.

Unterstützung in der Mensa

Studieren macht hungrig! Damit auch Behinderte das Essensangebot der Mensa auf dem Campus der RUB nutzen können, bietet diese einen Unterstützungsdienst zum Transport von Tabletts an. Unter anderem steht ein sogenannter Tablettwagen zur Ausleihe zur Verfügung. Nutzende können damit ihre Speisen selbständig zum Tisch transportieren.

Berufsfeldpraktikum Persönliche Assistenz im Optionalbereich

Seit vielen Jahren existiert eine erfolgreiche Zusammenarbeit des BZI mit dem Optionalbereich. Der Optionalbereich ist integraler Bestandteil zahlreicher Studiengänge und seit dem WS 2013/14 bietet das BZI das Berufsfeldpraktikum Persönliche Assistenz an. Das Praktikumsangebot ist am individuellen Bedarf orientiert und umfasst die Unterstützung zur Mobilität am Arbeitsplatz Hochschule und darüber hinaus. Neben dem Einblick in die divergierenden Auswirkungen der unterschiedlichsten Schwerbehinderungen erhalten die Praktikant/inn/en vertiefende Kenntnisse zum Thema Inklusion und ihre Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen entwickelt sich stetig weiter. Über die Vernetzung des BZI erhalten Studierende zudem die Möglichkeit, Praktika im Bereich soziales Engagement und Inklusion außerhalb der Universität wahrzunehmen.

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