Sozialberatung

Test Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Ganze zwölf Prozent der Studierenden an deutschen Universitäten haben eine oder mehrere studienbeeinträchtigende Behinderung oder chronische Erkrankung. Für sie wartet das Studium mit einer Vielzahl besonderer Herausforderungen auf.

Die Ruhr-Universität möchte ein barrierearmes und gleichberechtigtes Studium ermöglichen: Liegen studienbeeinträchtigende Behinderungen und chronische Erkrankungen vor, kompensieren Nachteilsausgleiche die jeweiligen Erschwernisse – etwa bei Prüfungen oder in Lehrveranstaltungen, aber in einigen Fällen auch bei der generellen Durchführung des Studiums (wenn etwa eine längere Studienzeit unausweichlich ist) oder bereits bei der Zulassung zum Studiengang.

Angebote nutzen

Die Sonder- oder Härtefallanträge zum Nachteilsausgleich werden leider nicht von allen Studierenden genutzt, die Anspruch darauf hätten: Manch einer weiß gar nicht, dass diese Möglichkeiten bestehen, andere lehnen eine Sonderbehandlung ab oder wollen ihre Beeinträchtigung nicht preisgeben. Wir möchten an dieser Stelle dazu ermutigen, zumindest eine Beratung in Anspruch zu nehmen – diese ist vertraulich und kann helfen zu beurteilen, inwieweit Nachteilsausgleiche tatsächlich den Studienerfolg unterstützen.

Viele gesundheitliche Beeinträchtigungen sind nicht sichtbar: Dazu zählen Multiple Sklerose, Herz- oder Darmerkrankungen, Diabetes, aber auch Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und letztlich auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, die ganze 47 Prozent der Beeinträchtigungen von Studierenden ausmachen. Natürlich stehen auch diesen Studierenden Nachteilsausgleiche offen.

Wer berät?

Fachkundig begleitet werden RUB-Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung vom Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter (BZI) des Akademischen Förderungswerkes. Neben dem Beratungsangebot zu Studienplatzvergabe, Studium und Nachteilsausgleich gibt es hier auch barrierefreie Arbeitsplätze und ein breites Serviceangebot sowie einen Hilfsmittelpool.

Weitere Informationen auf der Seite des BZI

Finanzierung des Studiums

Ein weiteres wichtiges Thema beim Studium mit Beeinträchtigung ist die Finanzierung des Studiums. Mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sehen Studierende ihren Lebensunterhalt deutlich seltener als gesichert an. Besondere Nachteilsausgleichsregelungen gibt es daher auch bei BAFöG,

Mehrbedarf und Sozialleistungen. Die Sozial- und Finanzierungsberatung der RUB ist hier die richtige Anlaufstelle.

Erste Informationen sowie die Kontakte finden Sie auf der Seite zur Studienfinanzierung und beim Deutschen Studentenwerk.

Zum Studienfinanzierungsberatung der RUB

Zum Deutschen Studentenwerk

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