Psychologische Studienberatung
Corona Isolation
Strichzeichnnungen für die Isolation in der Coronakrise: Menschen, Häuser und das Corona-Virus

Weitere Unterstützungsangebote (nicht nur) während der Corona-Krise

Den Alltag mit räumlicher Distanz zu anderen Menschen zu meistern, verlangt viel Kreativität, Anstrengung und Veränderung. Das gilt besonders für Studierende, die selbstorganisiert und eigenständig handeln müssen, möglicherweise angesichts größerer Sorgen über die finanzielle Situation, berufliche Perspektive, das Kontakthalten zu Freundeskreis und Familie ….

Gerade angesichts solcher Herausforderungen ist es besonders wichtig, gut für sich selbst zu sorgen und das eigene Wohlbefinden im Blick zu haben. Im folgenden finden Sie Anregungen und Informationen, die dabei helfen können.

Online-Präventionsprogramme

In der momentanen Situation sind wir einerseits mit vielen zusätzlichen Belastungen konfrontiert und gleichzeitig ist gerade der persönliche Kontakt stark eingeschränkt. Das macht es schwer, Unterstützung zu suchen – im eigenen Umfeld oder auch professionell.

Online-Präventionsprogramme haben nicht den Anspruch, persönliche Kontakte zu ersetzen, können aber eine Möglichkeit zur Überbrückung sein, um selbständig erste Informationen zu finden, mehr über das eigene Verhalten, Gedanken und Gefühle zu lernen und erste Strategien zu entwickeln, um etwas an der eigenen Situation zu verändern.

Wir haben eine Übersicht über kostenfreie Online-Trainings und -Studien zu unterschiedlichen Themen erstellt.

Online-Präventionsprogramme in der Übersicht

Das Projekt Kopf hoch wurde speziell für Hochschulen entwickelt und bietet erste Hilfe und Strategien bei Kopfschmerzen. Auf dieser Seite bekommt ihr grundsätzliche Infos über unterschiedliche Arten von Kopfschmerzen. Zudem könnt Ihr herausfinden, was individuell die Auslöser der Kopfschmerzen sind und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu lindern. Unter anderem findet Ihr Tipps zum Umgang mit Stress, zu einem ausgewogenes Arbeits- und Lernverhalten, sowie zum Thema Schlaf und Entspannung und für eine ausgewogene Ernährung

Moodgym ist ein Online-Trainingsprogramm zur Bewältigung von depressiven Symptomen. In unterschiedlichen Modulen kann man eigenen ungünstigen Gedanken- und Verhaltensmustern auf die Spuren kommen und Ansätze aus der kognitiven Verhaltenstherapie nutzen, um diese zu verändern. Mit dem integrierten Arbeitsbuch kann man unter anderem an der eigenen Stressbewältigung, Problemlösung und dem Selbstwertgefühl arbeiten.

Speziell für die Corona-Krise entwickelt bietet dieses Online-Trainingsprogramm Strategien, um mit dieser besonderen und herausfordernden Situation umzugehen. Um mit dem damit einhergehenden Stress umzugehen gibt es u.a. Trainingseinheiten zu den Themen Problembewältigung, Entspannung, Motivation und Umgang mit den eignen Gefühlen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema Resilienz bietet die Uni Witten-Herdecke ein Online-Training zur Stärkung der eigenen Widerstandsfähigkeit an. Es richtet sich an Personen, die sich im Alltag stark beansprucht und belastet fühlen.

Dieses Online-Programm zielt darauf ab, sich mit den eigenen Ängsten, z.B. in sozialen oder in Leistungssituationen auseinander zu setzen und bietet die Möglichkeit, sich in kleinen Schritten an diese Ängste heranzuwagen und zu reduzieren.

Die Studie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die unter selbstverletzendem Verhalten leiden. Hier nimmt man entweder an einem Online-Trainingsprogramm teil oder an einer Psychoedukationsgruppe, wo man viele Informationen zum Thema Selbstverletzung erhält.

Online-Programm zur Vermittlung von Informationen zum Thema Suizidalität. Es soll Stigmatisierung entgegenwirken, das Wissen über Suizidalität verbessern und somit präventiv zum Vorbeugen von Suiziden beitragen.

Die Universität Bern bietet zu Forschungszwecken ein internetbasiertes Selbsthilfeprogramm zur Stärkung des psychischen Wohlbefindens und der Problemlösefähigkeiten bei Niedergeschlagenheit und Depressionen an.

Ein Online-Programm ebenfalls von der Uni Bern im Rahmen einer Studie für Paare entwickelt, die ihr Kommunikationsverhalten verbessern möchten.

Ein Kurs der Uni Zürich, der zu Forschungszwecken entwickelt wurde und das Ziel hat, den Cannabiskonsum zu reduzieren

Dieses Programm der Uni Zürich bietet viele Informationen zum Umgang mit Belastung durch die Covid-19 Pandemie.

Kraft tanken

Wenn Uni, Nebenjob und Freizeit hauptsächlich zu Hause stattfinden, verschwimmen oft die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Umso wichtiger ist es, sich selbst aktiv Erholungszeiten einzuplanen.

Vielen Menschen helfen Imaginationen und Trancen dabei, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu sammeln. Die Milton Erickson Gesellschaft hat eine Sammlung von Trancen bereitgestellt, die Gesundheit, Immunsystem und generelles Wohlbefinden in diesen herausfordernden Zeiten fördern sollen.

Zur Sammlung

Alltag und Lernen organisieren

Die wenigsten von uns sind es gewohnt, so viel Zeit zu Hause zu verbringen und die eigene Zeit und den eigenen Alltag so stark selbst zu strukturieren. So viel Eigenständigkeit, Selbstdisziplin und Initiative will gelernt sein.

Online gibt es Tipps und Strategien, die dabei helfen können, den Alltag zu meistern.

Informationen zur psychischen Gesundheit

Die aktuelle Situation stellt für viele Menschen eine psychische Belastung dar. Besonders schwierig kann der Umgang damit jedoch für Personen sein, die grundsätzlich mit Depressionen, Angst, Abhängigkeit oder anderen Erkrankungen zu kämpfen haben oder Angehörige und Freunde von Betroffenen sind.

Hier finden Sie grundsätzliche Informationen zu psychischer Gesundheit.

Informationsangebote zur psychischen Gesundheit

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