Angebote für Studieninteressierte ab der Oberstufe
Maschinenbau Studierende
Studentin im Labor

Freiwilliges wissenschaftliches Jahr an der Fakultät für Maschinenbau

Hier stellen sich alle Einrichtungen vor, die an der Fakultät für Maschinenbau das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr anbieten.

Lehrstuhl für Werkstofftechnik

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie aus Metallpulver ein Bauteil wird oder woraus ein Stent gefertigt wird, der Blutgefäße stützt, dann sind Sie am Lehrstuhl Werkstofftechnik richtig!

Das sind nur zwei Beispiele aus unserer Forschung, deren Ziel es ist, Werkstoffe zu optimieren und nachhaltig zu entwickeln.

Dazu können wir zum Beispiel mit speziellen Mikroskopen in hoher Vergrößerung tief in das Werkstoffinnere schauen – auch in ein Pulverkorn – oder mit großen Zugmaschinen prüfen, wann eine Stahlprobe reißt, aber auch die Härte von einem filigranen Stent oder einer dünnen Schicht prüfen. Daneben benutzen wir auch verschiedene Softwareprogramme, um die Mikrostruktur oder auch Eigenschaften von Werkstoffen zu simulieren.

Wenn Sie Lust haben, diese und viele andere Verfahren kennenzulernen, selbständig Versuche durchzuführen und in einem Forschungsprojekt mitzuarbeiten, dann freuen wir uns darauf Sie ab Oktober bei uns im Team zu begrüßen!

Lehrstuhl für Industrial Sales and Service Engineering

Im Freiwilligen wissenschaftlichen Jahr unterstützen Sie uns bei dem Projekt Predictive-Analytics-Systeme in Sales, kurz: PASS.

Entwickelt werden sollen hier Systeme, die in kleinen bis mittelgroßen Unternehmen mit künstlicher Intelligenz (KI) den Vertrieb unterstützen. Ein solches System leitet Vertriebskennzahlen und zukünftiges Kundenverhalten ab, indem es Daten erhebt, auswertet und für seine Analyse auch Kundeninformationen verschiedener Branchen nutzt. Mit selbstlernenden Algorithmen verbessern solche Cloud-basierten Systeme ihre Prognosen.

In unserem Projektes wollen wir auch untersuchen, wie solche Systeme in Arbeits- und Vertriebsprozesse der Unternehmen eingebunden werden können und was sie bewirken: Sind Vertriebsmitarbeiter*innen durch sie motivierter und zufriedener in Bezug auf Ihre Arbeit? Wie verändern sich die Anforderungen im Vertrieb, welche Kompetenzen müssen Vertriebsteams zukünftig mitbringen?

Lehrstuhl für Feststoffverfahrenstechnik

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Leben der Menschen zu verbessern. Wir sind fasziniert von hohem Druck und entwickeln damit innovative Technologien und ressourcenschonende Verfahren zur Gestaltung besserer Produkte.

Sie wollen verstehen, wie ein Produkt in einem verfahrenstechnischen Prozess entsteht? Wir haben uns zum Ziel gesetzt, zur Entwicklung einer Verfahrenstechnik beizutragen, die vorhandene Ressourcen sinnvoll und sparsam nutzt und die auf ökologisch verträglichen Produktkreisläufen aufgebaut ist. Unsere Expertise liegt in den Bereichen Chemie, Lebensmittelindustrie, Polymer- und Kunststoffindustrie, Geoverfahrenstechnik, Geothermie, Wasserstofftechnik und Anlagenbau.

Im Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr an unserem Lehrstuhl unterstützen Sie uns bei verschiedenen Projekten, können selber forschen und erhalten einen Einblick in die Welt der Verfahrensingenieurin oder des Verfahrensingenieurs.

  • Weitere Informationen über uns finden Sie unter www.fvt.rub.de
  • Weitere Fragen? Ihr Absprechpartner ist Stefan Pollak, pollak@fvt.rub.de
  • Allgemeine Informationen zum Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr und zur Bewerbung

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Plant Simulation and Safety Group (PSS)

PSS forscht im Bereich der Reaktorsicherheit. Kurz gesagt: Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie Kernkraftwerke mit größtmöglicher Sicherheit betrieben werden können. Da der Bau von Kernkraftwerken in vielen Ländern der Welt vorangetrieben wird, arbeiten wir national wie international stark vernetzt, etwa im Rahmen von EU- oder OECD-Forschungsprojekten (OECD steht für „Organization for Economic Co-operation and Development“ oder deutsch „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung".

Um Verläufe und Auswirkungen hypothetischer schwerer Störfälle zu untersuchen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwerfen, werden in der nuklearen Sicherheitstechnik Computer-Codes entwickelt, mit denen physikalischen und chemischen Phänomene simuliert werden können, die in diesen Fällen vorkommen. Diese Codes ermöglichen es, ein gesamtes Kernkraftwerk zu simulieren – inklusive der wichtigsten Vorgänge, die im Normalbetrieb und während eines Störfalls auftreten. Wir entwickeln diese Simulationscodes weiter, indem wir eigene Modelle entwickeln und bestehende Modelle überprüfen.

Im Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr unterstützen und ergänzen Sie PSS und werden Teil dieses Teams aus jungen und ambitionierten Wissenschaftlern. Sie arbeiten mit uns an aktuellen Forschungsfragen und erhalten Einblick in die vielfältigen, anspruchsvollen und interdisziplinären Aktivitäten der Reaktorsicherheitsforschung.

  • Weitere Informationen über uns finden Sie unter www.pss.rub.de
  • Weitere Fragen? Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsprozess ist Manuela Kötter (E-Mail: pss@pss.rub.de). In inhaltlichen Fragen werden Sie sich gerne an Florian Krist (krist@pss.rub.de).
  • Allgemeine Informationen zum Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr und zur Bewerbung

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Lehrstuhl für Thermodynamik

An unserem Lehrstuhl dreht sich (fast) alles um die Eigenschaften von Gasen, die in energietechnischen Anwendungen eine zentrale Rolle spielen. Das reicht von Erdgas und verflüssigtem Erdgas über Biogase bis hin zu dem Hoffnungsträger Wasserstoff und zu Kohlendioxid.

Wenn Sie sich für die technische Herstellung von Biogas, für modernste Messtechnik oder ganz Allgemein für grundlegende Fragestellungen im Grenzbereich von Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften interessieren, dann sind Sie bei uns richtig. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungspartnern die Grundlagen für eine Energie- und Rohstoffversorgung mit drastisch reduzierten Kohlendioxid-Emissionen (weiter) zu entwickeln.

Im Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr unterstützen Sie uns bei verschiedenen Projekten, können selber forschen und erhalten einen Einblick in die Welt der energietechnisch orientierten Grundlagenforschung.

Lehrstuhl für Laseranwendungstechnik

Wir arbeiten in allen Bereichen des Maschinenbaus sowie der Verfahrens- und Medizintechnik. Unser Ziel ist es, dort verschiedene Probleme durch die Anwendung von Lasern zu lösen und fortschrittliche Verfahren zu entwickeln.

Aus Metallen und Kunststoffen stellen wir zum Beispiel Bauteile her, indem wir Werkstoffe präzise bearbeiten oder Bauteile im 3D-Druck herstellen – in verschiedenen Größen bis hin zu mikroskopisch kleinen Teilen. Als weiteres großes Anwendungsfeld messen wir verschiedene Stoffeigenschaften und können mit der Hilfe von Lasern unbekannte Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe erkennen und charakterisieren.

Außerdem werden dünne Schichten bei uns am Lehrstuhl mit der Hilfe von Lasern bearbeitet, sodass daraus Komponenten für die Elektronik, Photovoltaik sowie Wasserstoffherstellung gefertigt werden können.

Für diese verschiedenen Bereiche nutzen wir Laser auf dem höchsten Stand der Technik, die neben dauerhafter Laserstrahlung auch ultrakurze Laserpulse erzeugen können.

Über die Fakultät Maschinenbau

Maschinenbau ist vielfältig und steckt in (fast) allen Gegenständen, die wir täglich nutzen: Sämtlichen Transportmitteln, unserem Smartphone, den Untersuchungsgeräten beim Arzt, dem Strom aus der Steckdose und vielem mehr!

Und genauso vielseitig wie der Maschinenbau an sich, ist auch die Forschung an der Fakultät für Maschinenbau. Wie wollen wir uns in Zukunft fortbewegen? Wie gelingt uns die Energiewende? Und: Wo kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Prozesse verbessern?: Mit unserer Forschung adressieren wir die Probleme von heute und finden Lösungen für morgen.

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