Talente

Yasmin

Yasmin macht keine halben Sachen. Wenn sie etwas angefangen hat, dann bringt sie es auch zu Ende. Diese Einstellung hat sich die 17-jährige Schülerin des Neuen Gymnasiums in Bochum nicht zuletzt beim Sport zugelegt. Seit zehn Jahren trainiert sie regelmäßig zwei Mal die Woche ihre Verteidigungskünste im Taekwondo. Ihre Beharrlichkeit und ihr Ehrgeiz haben sie schon bis zum rot-schwarzen Gürtel gebracht.

Talent Yasmin im Porträt
Talent aus dem RUB Talentscouting
Talent Yasmin aus Bochum

Der Kampfsport weckt nicht nur regelmäßig Yasmins Ehrgeiz, sondern stärkt auch ihr Selbstbewusstsein: „Beim Taekwondo merke ich, was in mir steckt und wie kraftvoll ich bin“, berichtet die Schülerin begeistert.

„Ich mache keine halben Sachen!“

Ihren persönlichen Stärken spürt Yasmin abseits des Sports mit Talentscout Theo Markakidis nach. Yasmin erinnert sich noch ganz genau an den Tag ihrer ersten Begegnung. Es ist eine Begegnung, die ihr ganzes Leben verändert hat, sagt sie.

Neue Welt

Wenn sie von den vielen neuen Erfahrungen berichtet, die sie im Rahmen der Talentförderung gemacht hat, leuchten ihre Augen: „Durch das Talentscouting bin ich viel mehr unterwegs, treffe ganz oft neue, tolle Leute. Man taucht in eine andere Welt ein, die man sonst nicht sieht.“ Besonders die Teilnahme am Next Generation Talents Kongress im Juli 2019 ist für sie eine wichtige Erfahrung. Damals ist sie Teil des Organisations-Teams und steht zum ersten Mal im Rahmen eines szenischen Dialogs auf der Bühne. Es macht ihr riesigen Spaß und stärkt enorm ihr Selbstbewusstsein. „Durch die Erfahrung auf der Bühne zu stehen, bin ich geistig viel weitergekommen, traue mich mehr und kann bessere Einschätzungen treffen“, berichtet sie.

„Durch das Talentscouting bin ich viel mehr unterwegs, treffe ganz oft neue, tolle Leute. Man taucht in eine andere Welt ein, die man sonst nicht sieht.“

Vielseitig interessiert

Yasmin macht es viel Spaß, im Team Projekte auf die Beine zu stellen. Deshalb hat sie sich auch schon vor dem Eintritt ins Talentscouting an ihrer Schule engagiert. Dort ist sie Stufensprecherin und mischt unter anderem bei der Organisation des Abiballs mit. Nicht zuletzt aufgrund ihres Engagements wurde sie 2019 in das Schülerstipendienprogramm RuhrTalente aufgenommen. Über die neuen Möglichkeiten, ihren Horizont zu erweitern, freut sie sich sehr. Denn Yasmin ist extrem vielseitig interessiert. Neben Sprachen findet sie in der Schule beispielsweise auch Erdkunde und Biologie unheimlich spannend. In ihrer Freizeit zeichnet und gestaltet sie wiederum besonders gerne.

Zukunftspläne

In Sachen Berufswunsch ist sie sich deshalb noch nicht ganz sicher. Auf jeden Fall soll es aber ein Studium sein und der spätere Beruf etwas mit Menschen zu tun haben. Aktuell steht ein Psychologiestudium hoch im Kurs. Der Kontakt zu einer Psychotherapeutin, den ihr Talentscout für sie hergestellt hat, und der Austausch mit ihr, haben ihr Interesse daran noch verstärkt. Ohne die Hilfe ihres Scouts, da ist sich Yasmin sicher, wäre sie nicht so leicht mit einer Expertin ins Gespräch gekommen. Auch über die Bedingungen, unter denen sie einmal arbeiten möchte, macht sie sich schon Gedanken. Einmal selbstständig zu sein, interessiert sie sehr. Mit einem verschmitzten Lachen sagt sie abschließend: „Irgendwie wäre es toll, wenn ich einmal eine multiple Berufspersönlichkeit haben und zum Beispiel Architektin, Künstlerin, Beraterin und Moderatorin gleichzeitig sein könnte.“

„Ich weiß gar nicht so recht, ob das ein Talent ist. Aber ich glaube, egal wie schlimm etwas ist, schaue ich immer auf die positive Seite und mache mir bewusst, wofür ich dankbar sein sollte.“

Positiv denken

Man kann sich gut vorstellen, dass Yasmin das Zeug dazu hat. Schnell aufgeben oder sich von schwierigen Umständen kleinkriegen lassen würde sie sich auf diesem Weg jedenfalls nicht. Als eine ihrer größten Stärken sieht sie ihre positive Lebenseinstellung und man ist beeindruckt, wenn man Yasmin darüber reden hört: „Ich weiß gar nicht so recht, ob das ein Talent ist. Aber ich glaube, egal wie schlimm etwas ist, schaue ich immer auf die positive Seite und mache mir bewusst, wofür ich dankbar sein sollte. Ich bin überzeugt, dass man aus jeder Situation etwas Positives ziehen kann, egal wie negativ sie erscheint.“

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