Du möchtest das SGM mitgestalten?! Dann beantworte uns hier drei kurze Fragen und sag uns, wie wir für mehr Gesundheit und Wohlbefinden in Deinem Studium Sorgen können. Mach mit!
Sind die Hilfsangebote an der RUB eigentlich kostenlos? Und wo finde ich eigentlich verlässliche Gesundheitsinformationen und seriöse Quellen? Diese und weitere häufig gestellten Fragen von Studierenden an der RUB und ihre Antworten findest du hier, kurz und knapp, zusammengestellt in unserem FAQ.
Du möchtest das SGM mitgestalten?! Dann beantworte uns hier drei kurze Fragen und sag uns, wie wir für mehr Gesundheit und Wohlbefinden in Deinem Studium Sorgen können. Mach mit!
Wenn Du Dich dauerhaft überfordert, erschöpft oder niedergeschlagen fühlst und Deinen Alltag oder Dein Studium kaum noch bewältigen kannst, solltest Du Hilfe in Anspruch nehmen. Frühzeitige Unterstützung verhindert, dass sich belastende Krisen verfestigen oder weiter verschlimmern. Es muss keine schwere Erkrankung vorliegen; auch bei anhaltenden Unsicherheiten, Orientierungslosigkeit oder Stress ist eine Beratung ratsam.
Auf der zentralen Plattform des Studentischen Gesundheitsmanagements (SGM) sowie den Beratungsangeboten der RUB findest Du eine schnelle Orientierung für alle Anliegen. Bei studienbedingten Hürden, Prokrastination oder Prüfungsangst unterstützen Dich die Berater*innen der Psychologischen Studienberatung direkt. Für spezifische Themen wie Studieren mit Beeinträchtigung oder Care-Aufgaben stehen Dir spezialisierte Stellen wie das BZI zur Seite. Durch diese Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir Dir an der RUB die Möglichkeit, Dich frühzeitig mit besonderen Herausforderungen zu beschäftigen und auf einfachem Wege kostenfreie, schnelle und unkomplizierte Hilfe zu erhalten.
Eine Psychotherapie bei Therapeut*innen mit Kassenzulassung wird bei einer entsprechenden Diagnose in der Regel grundsätzlich vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen nach vorheriger Antragsstellung übernommen. Hilfe bei der Antragsstellung bekommst Du bei Deiner Krankenversicherung. Bei privaten Krankenversicherungen oder der Beihilfe richten sich die Kostenübernahme und der Umfang nach Deinem individuellen Tarif. Sämtliche Orientierungs- und Beratungsangebote der RUB selbst sind für Dich als Student*in vollkommen kostenfrei.
Einen Therapieplatz findest Du unter anderem über die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 oder über die Suche der KVWL. Die Psychologische Studienberatung der RUB unterstützt Dich bei Bedarf mit Orientierungsgesprächen und Gruppenangeboten während der Wartezeit. Zudem kannst Du Erstgespräche im Rahmen psychotherapeutischer Sprechstunden oft zeitnah vereinbaren.
Nein, eine Psychotherapie ist kein genereller Ausschlussgrund mehr. Seit einem wegweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts darf eine Ablehnung nur dann erfolgen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine vorzeitige Dienstunfähigkeit droht. Die Beweislast liegt hier beim Amtsarzt. Eine erfolgreich abgeschlossene Behandlung spricht heute oft sogar für eine hohe Reflexionsfähigkeit und Resilienz der bewerbenden Person.
Weitere Informationen sowie kostenfreie Beratung zu den Themen Verbeamtung und Psychotherapie sowie der Risikoüberprüfung der privaten Krankenversicherung findet man zum Beispiel auf der Seite Info-Beihilfe.de.
Ja, alle Beratungsangebote der RUB stehen Dir vollkommen unabhängig von einer formellen Diagnose oder ärztlichen Bescheinigung offen. Du kannst Dich bereits bei ersten Anzeichen von Belastung, Zweifel oder einem bloßen Verdacht vertraulich an die universitären Stellen wenden. Die Berater*innen unterstützen Dich ergebnisoffen dabei, Deine Situation zu sortieren und geeignete Schritte zu planen. Die Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten hat keinerlei negative Auswirkungen auf Dein Studium.
Das Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter (BZI) informiert Dich umfassend zu individuellen Nachteilsausgleichen bei Studien- und Prüfungsleistungen. Ergänzend bieten Dir das Mentoring-Programm P2P-Inklusiv, barrierefreie IT-Arbeitsplätze und spezielle Support-Gruppen praktische Hilfe im Alltag.
Verlässliche Informationen findest Du auf evidenzbasierten Portalen wie gesund.bund.de oder dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Seriöse Quellen erkennst Du an einem vollständigen Impressum, benannten Fachautor*innen sowie der Verlinkung wissenschaftlicher Belege. Sei vorsichtig bei Websites ohne Quellenangaben, vagen Heilversprechen oder offensichtlichen kommerziellen Verkaufsabsichten.
In lebensbedrohlichen Notfällen wähle bitte sofort den kostenfreien Notruf 112 oder wende Dich an den Rettungsdienst. Anonyme Hilfe rund um die Uhr bieten Dir die Telefonseelsorge (0800 111 0 111) sowie die psychiatrische Notaufnahme der LWL-Universitätsklinik Bochum (0234 50770).
Ja, sämtliche Beratungsangebote der RUB, wie die Psychologische Studienberatung oder das BZI, sind für Dich als Student*in komplett gebührenfrei. Alle Berater*innen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, wodurch Deine Anliegen streng vertraulich behandelt werden. Es werden ohne Deine ausdrückliche Zustimmung keinerlei Informationen an Fakultäten, Prüfungsämter oder Dritte weitergegeben.
Ein nachhaltiges Studentisches Gesundheitsmanagement kann nur gelingen, wenn wir einander zuhören und die Bedarfe der Studierenden erfassen. Studierende können unter diesem Link drei kurze Fragen zu Gesundheit und Wohlbefinden beantworten und so die Entwicklungen im Studentischen Gesundheitsmanagement mitgestalten.
Für weitere Fragen, Hinweise oder Anregungen wendet euch gerne an:
Peer Quartier, Buscheyplatz 3