Studierendensekretariat

Beurlaubung

Studierende können sich vom Studium beurlauben lassen, wenn bestimmte Gründe vorliegen.

Für ein Urlaubssemester ist in der Regel ein reduzierter Sozialbeitrag zu zahlen, in dem das VRR- und NRW-Semesterticket nicht enthalten ist. Auch sind beurlaubte Studierende nicht berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Ausschlaggebend für den entsprechend reduzierten Sozialbeitrag und die jeweils beizubringenden Nachweise ist der Grund für die Beurlaubung.

Beurlaubung aus besonderen Gründen

  • Auslandsstudium
    (Nachweis: Antragsformular, gestempelt von der Fakultät)
  • Krankheit
    (Nachweis: ärztliches Attest)
  • Schwangerschaft oder Mutterschutz
    (Nachweis: Mutterpass)
  • Kindererziehung
    (Nachweis: Geburtsurkunde bei Erstbeantragung)
  • Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst
    (Nachweis: Dienstzeitbescheinigung, Einberufungsbescheid)

Sie können Ihren Antrag auf Beurlaubung persönlich im Studierendensekretariat stellen, aber auch schriftlich oder per E-Mail (siehe unten "Das Verfahren der Beurlaubung").

Der reduzierte Sozialbeitrag beträgt 18,12 € (Stand: Sommersemester 2020)

Die Höhe des Sozialbeitrags für eine Beurlaubung aus besonderen Gründen sowie alle anderen zur Überweisung notwendigen Daten können Sie über eCampus abrufen (Punkt Finanzen > Hinweise zur Zahlung des Sozialbeitrags).

Beurlaubung aus weiteren Gründen

Außer bei der Beurlaubung mit Prüfungsberechtigung sind generell keine Nachweise erforderlich.

  • Praktikum
  • Auslandsaufenthalt
  • Beurlaubung mit Prüfungsberechtigung (hier sind entsprechende Nachweise erforderlich (siehe unten "Hinweise zur Erbringung von Studienleistungen")
  • sonstige Gründe

Sie können Ihren Antrag auf Beurlaubung persönlich im Studierendensekretariat stellen, aber auch schriftlich oder per E-Mail (siehe unten "Das Verfahren der Beurlaubung").

Der reduzierte Sozialbeitrag beträgt 128,12 € (Stand: Sommersemester 2020).

Die Höhe des Sozialbeitrags für eine Beurlaubung aus besonderen Gründen sowie alle anderen zur Überweisung notwendigen Daten können Sie über eCampus abrufen (Punkt Finanzen > Hinweise zur Zahlung des Sozialbeitrags).

Das Verfahren der Beurlaubung

Eine Beurlaubung muss grundsätzlich innerhalb der jeweiligen Rückmeldefristen beim Studierendensekretariat beantragt werden.

Der entsprechende Sozialbeitrag muss zu diesem Zeitpunkt bereits eingegangen sein, überweisen Sie diesen bitte einige Tage, bevor Sie die Beurlaubung beantragen.

Nur die Überweisung des reduzieren Sozialbeitrags allein, ohne eine Beantragung beim Sekretariat, reicht nicht aus.

Stellen Sie Ihren Antrag auf Beurlaubung

  • persönlich während der Öffnungszeiten beim Studierendensekretariat
    Die RUBCard (Studierendenausweis) oder ein amtlicher Lichtbildausweis sollte, falls möglich, einmal vorgelegt werden.
  • postalisch mit einem ausreichend frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag (Der Ausweis muss dazu nicht zwingend mitgeschickt werden.)
    an:
    Ruhr-Universität Bochum
    Studierendensekretariat
    D – 44780 Bochum
  • per E-Mail von Ihrer RUB-Mailadresse an stud-sekretariat@uv.ruhr-uni-bochum.de

Bei einer Beurlaubung aus besonderem Grund bringen Sie die jeweils notwendigen Nachweise bei (siehe oben: "Beurlaubung aus besonderen Gründen").

Wichtige Hinweise

  • Eine Beurlaubung im ersten Fachsemester ist nicht möglich.
  • Generell sind maximal 6 Beurlaubungen aus demselben Grund möglich; nur bei triftigen Gründen (etwa Krankheit) oder in Einzelfällen auch noch weitere.
  • Das VRR- und NRW-Semesterticket ist im Falle einer Beurlaubung generell nicht enthalten.

Hinweise zur Erbringung von Studienleistungen

Beurlaubte Studierende sind nicht berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen, Teilnahmevoraussetzungen und Leistungspunkte zu erwerben oder Prüfungen abzulegen. (Gesetzliche Grundlage: § 48 Abs. 5 Satz 3 Hochschulgesetz NRW-HG)

Dieses gilt nicht

  • für die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen und für Teilnahmevoraussetzungen, die Folge eines Auslands- oder Praxissemesters selbst sind, für das beurlaubt worden ist,
  • wenn eine Beurlaubung mit Prüfungsberechtigung aufgrund der Pflege und Erziehung von Kindern sowie aufgrund der Pflege der Ehegattin oder des Ehegatten, der eingetragenen Lebenspartnerin oder des Lebenspartners oder eines in gerader Linie Verwandten oder im ersten Grad Verschwägerten erfolgt.

Die Beurlaubung entbindet Sie im Falle eines Rücktritts von einer Prüfung nicht von der Mitteilungspflicht gegenüber der entsprechenden Prüfungsbehörde / dem Prüfungsamt.

Weitere Informationen

Verspäteter Antrag auf Beurlaubung

Auch eine verspätete Beurlaubung nach der normalen Rückmeldefrist ist gegebenenfalls nach Absprache möglich. In diesem Fall werden zusätzlich zehn Euro Verspätungsgebühr fällig, selbst wenn der Sozialbeitrag zuvor fristgerecht überwiesen wurde.

Für (werdende) Mütter: Mutterschutz statt Urlaubssemester

Schwangere und stillende Studentinnen haben Anspruch auf Mutterschutz, also eine Auszeit sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt. Dieser bietet sich an, wenn die Studentin an Klausuren teilnehmen möchte, da der Mutterschutz dafür pausiert werden kann.

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